Reverse x Zeitgeist - Yesterday’s clothing for a better tomorrow

Reverse x Zeitgeist - Yesterday’s clothing for a better tomorrow

Angesichts der komplexen Probleme, derer wir heute begegnen - Klimawandel, Plastikverschmutzung, Abholzung, Verlust von Korallenriffen und Artenvielfalt, Wasserknappheit und weltweite Pandemien wie COVID eindrücklich gezeigt hat - ist die Modeindustrie weder als Problemauslöser noch als Lösungsmöglichkeit forciert.

The bad news: Die Bekleidungsindustrie, wie wir sie kennen, ist schmutzig und trägt erheblich zu Umwelt- aber auch Schäden am Menschen bei.

Die Modeindustrie ist einer der Haupttreiber für Umweltschäden. Sie war bereits 2015 für 2-10 % der Umweltbelastung in der EU, Verschmutzung von 79 Milliarden Kubikmeter Wasser, 1.715 Millionen Tonnen CO2-Emissionen und 92 Millionen Tonnen Abfall verantwortlich.

Lasst uns das ändern, in dem wir gemeinsam Zeitgeist X Reverse gestalten.

The good news: Nachhaltige Mode geht viele dieser Probleme an, die wir initial so gar nicht erwartet haben.  Und die noch bessere Nachricht ist, dass wir Gründer aus Deutschland sind, die die bewusste Entscheidung getroffen haben, etwas zu verändern.

Jetzt brauchen wir deine Unterstützung, um das voranzutreiben.    

 

Nackt sein ist Nachhaltigkeitsoption Nr. 1. Zeitgeist X Reverse die Nr. 2

Zeitgeist macht hochwertige Secondhand und Vintage Kleidung allgemein zugänglich und erschwinglich. Unseren Anspruch sichern wir durch die enge Zusammenarbeit mit Modeverwertern. Außerdem wählen wir sorgfältig die Kleidung aus, die dir am meisten Spaß macht und nicht das, was am billigsten ist. Wir legen großen Wert auf Reinigung und Reparatur und achten auf unsere Zero-Waste-Policy.

Ist es tatsächlich möglich, ein Unternehmen komplett ohne Abfallproduktion zu betreiben? Das können wir nicht. Durch den Verschleiß von Verpackungen bei Erstlieferungen, Rücksendungen und so weiter produzieren wir Papierabfall. Aber Sie können die Recyclingrate des von Ihnen produzierten Abfalls verbessern, indem Sie nur Papierverpackungen ohne Kunststoffzusätze wählen. Zusätzlich bezahlen wir Recyclingunternehmen wie dem Grüne Punkt oder Activate by Reclay für die Menge an Papierabfall, die wir dem System zuführen.

Auf unserer Nachhaltigkeitsseite kannst du über alle Initiativen lesen, die wir unterstützen. 

 

Upcycling Collections

Insgesamt: Wir wollen zu einer Veränderung des Konsums beitragen - wie Christian Wegner, Gründer von Medimops und Momox (Fashion), sagen würde: "Wir wollen, dass die Leute mehr gebrauchte als neue Dinge kaufen."In unserem Fall Kleidung.

Folglich begannen wir, uns mehr und mehr mit uns selbst zu beschäftigen - mit Nachhaltigkeitszielen. Und: Wir wurden von der Geschäftswelt für einige Entscheidungen belächelt.  Zum Beispiel starteten wir unseren Shop mit dem Wunsch, dass die Kunden eine Größe und ein Design kaufen. Sie wussten nicht, wie das Stück am Ende im Detail aussehen würde. Das Feedback der Branche war verheerend, niemand dachte, dass das funktionieren könnte. Und das tat es anfangs auch nicht. Deshalb haben wir einige Änderungen vorgenommen, eine Vielzahl von Stilen gezeigt und in die Aufklärung darüber investiert, wie wir die Kollektionen produzieren.

Du fragst dich vielleicht: Warum die Dinge komplizierter machen als sie sind? Kauft doch einfach Blanks (Rohware) z.B. aus Portugal. Wir haben dafür verschiedene Gründe:

Grund 1: Nachhaltige/ Secondhand-Mode reduziert den CO2-Fußabdruck

Die globale Modeindustrie stößt pro Jahr eine beachtliche Menge an Treibhausgasen aus und trägt damit massiv und aktiv zur globalen Erwärmung bei. Einer der Gründe dafür ist, dass die überwiegende Mehrheit unserer geliebten Kleidung aus plastikbasierten Materialien wie Polyester, Acryl und Nylon hergestellt wird (überprüfen Sie die Etiketten Ihrer Kleidung, Sie werden überrascht sein). Diese Materialien erfordern deutlich mehr Energie in der Produktionsphase und mehr Zeit für die Zersetzung als natürliche oder recycelte Fasern. 

Nachhaltige Marken auf der anderen Seite verwenden oft Materialien aus natürlichen oder recycelten Stoffen, die deutlich weniger bis gar keine chemische Behandlung, wenig Wasser, weniger Energie und keine Düngemittel oder Pestizide zum Anbau benötigen. Die meisten Bio-Stoffe wie Leinen, Hanf und Bio-Baumwolle sind sogar biologisch abbaubar. Diese umweltfreundlichen Stoffe schonen den Planeten und sind erstaunliche nachhaltige Alternativen.

Auch wenn diese Alternativen weitaus besser sind als Fast Fashion, ignorieren sie die massiven Potenziale des Sekundärmarktes. Hier geht es richtig zur Sache: Die Reduzierung z.B. des Wasserverbrauchs von 2.300 Litern pro T-Shirt auf nahezu Null (weil die Ressourcen bereits in der Vergangenheit verbraucht wurden).

Grund 2: Nachhaltige/ Secondhand-Mode rettet Tierleben

Das ist vielleicht nichts Neues für Sie, aber die Modeindustrie liebt es, für Mode zu töten. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass z.B. Leder ein Nebenprodukt der Fleischindustrie ist. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Es wird geschätzt, dass allein die Lederindustrie über 430 Millionen Tiere pro Jahr schlachtet und tötet. 

Nachhaltige Modemarken haben begonnen, zunehmend grausam-freie Alternativen zu verwenden, und es gibt eine für fast jedes Stück von Trend Materialien - Polyester, das mit Müll aus den Ozeanen hergestellt wird (#seaspiracy), Taschen, die aus recycelten Sicherheitsgurten hergestellt werden, pflanzenbasierte kompostierbare Sneaker, Seide, die aus Hefe hergestellt wird, und biologisch hergestellte vegane Wolle. Aber eine der gefragtesten Alternativen ist einfach: alte Kleidung wieder gut aussehen lassen! 

 

Grund 3: Nachhaltige/ Secondhand-Mode benötigt weniger Wasser

Wasser ist eine wichtige Ressource für die Modeindustrie. Es wird im Färbe- und Veredelungsprozess für fast alle unsere Kleidungsstücke verwendet. Es braucht die unglaubliche Menge von rund 2.300 Litern Wasser für die Produktion eines einzigen T-Shirts. Vor allem Baumwolle ist stark wasserabhängig, wird aber meist in heißen und trockenen Gebieten angebaut, wo Wasser ohnehin schon eine knappe Ressource ist. 

Im Gegensatz dazu reduziert Bio-Baumwolle den Wasserverbrauch um 91% im Vergleich zu konventioneller Baumwolle. Allerdings ist bisher nur 1 % der weltweiten Baumwollproduktion biologisch. Das liegt vor allem an den viel höheren Kosten für gentechnikfreies Saatgut, die oft zusätzliche Investitionen in Materialien & Maschinen erfordern, die die Landwirte nur für ihre ökologisch angebaute Ernte verwenden. 

Grund 4: Secondhand-/nachhaltige Mode unterstützt fairere & sicherere Arbeitsbedingungen

Ob Sie es glauben oder nicht, aber die moderne Sklaverei existiert tatsächlich. Mindestlöhne (wenn überhaupt), endlose Arbeitszeiten, inakzeptable Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen und das Verbot von Gewerkschaften - so sieht die Realität für die meisten Bekleidungsarbeiter in der Fast Fashion Branche aus. Darüber hinaus sind verbale und körperliche Misshandlungen in vielen Teilen der Branche immer noch gängige Praxis. Es gibt einige informative Dokumentarfilme über die sozialen Ungerechtigkeiten der Fast-Fashion-Industrie. Schauen Sie sich "The True Cost" oder "Fashion Factories Undercover" an, um mehr darüber zu erfahren. 

 

Öko-ethische Marken setzen sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Gesundheitsvorsorge und faire Löhne für ihre Arbeiter ein, die in der Regel über dem Durchschnitt liegen. Im Allgemeinen verfolgen sie das Ziel, wirtschaftliche Möglichkeiten für Bedürftige zu schaffen, um die Armut zu beenden. Wir alle wollen uns in unserer Kleidung wohlfühlen, und dazu gehört auch das gute Gefühl, zu wissen, unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurde. Das Wohlbefinden der beteiligten Menschen ist ebenso wertvoll wie die Umwelt und die Tiere.

Grund 5: Nachhaltige/ Secondhand-Mode lehrt uns, unsere Kleidung wieder zu lieben

Es ist so einfach, ein fertiges Kleidungsstück in einem Geschäft zu betrachten und zu vergessen, dass dahinter eine Geschichte und ein Lebenszyklus steckt. Die Wahrheit ist, dass wir davon losgelöst sind, weil die Industrie uns dazu ermutigt, so zu sein. Aber wenn wir uns all der Schattenseiten dieser Industrie bewusst sind, wird das hoffentlich zu einem bewussteren Konsumverhalten führen. Einen, der den Planeten, die Tiere und die Menschen schont. 

Es ist an der Zeit, die Auswirkungen unserer Kaufentscheidungen zu erkennen. Nicht als einen unbedeutenden Teil unseres modernen Lebensstils, der sich mit jeder Saison ändert, sondern als eine ökologische und menschliche Verantwortung, die die Zukunft unseres Planeten stark beeinflussen kann. Am Ende des Tages können wir wählen, ob wir Teil des Problems oder Teil der Lösung sein wollen, und um Anna Lappé zu zitieren: "Jedes Mal, wenn Sie Geld ausgeben, geben Sie eine Stimme für die Art von Welt ab, die Sie wollen".

Bei Zeitgeist haben wir uns dazu verpflichtet, Secondhand-Mode zu kaufen, unsere Verpackungen bestehen aus Recyclingpapier mit Grasfasern, wir werden mit Ökostrom betrieben, wir haben unser Büro mit gebrauchten Möbeln eingerichtet und wir versenden unsere Pakete klimaneutral mit DHL GoGreen.

Kurzum: Wir setzen auf Preloved Unikate statt auf Massenproduktion.

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